Nach zwei Badetagen am Lake Malawi sind wir zur Mushroom Farm aufgebrochen, ein sehr beliebter Ort bei Backpacker*innen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf Motorrädern über steile Feldwege kamen wir an diesem schönen Fleckchen an und haben auch gleich andere Reisende aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, USA, Schweiz, Türkei und Österreich getroffen. Bisher waren wir an weniger touristischen Orten und es war schön sich austauschen und gegenseitig Tipps geben zu können. Die Mushroom Farm gehört einem Paar aus den USA, die dort auch leben und inzwischen ein großes Team an Locals haben, die dort auf der Farm arbeiten. Es gibt ausschließlich vegetarisches Essen und bis auf wenige Zutaten, die sie dazu kaufen müssen, wird alles selbst angebaut.

Wir hatten schöne, entspannte Tage dort. An einem Tag sind wir ins 6km entfernte Livingstonia gelaufen. Dort gibt es eine Uni und wir haben in einem netten kleinen Café, was auch eine Art Mensa war, Chapati gegessen. Dann haben wir noch die Wasserfälle angeschaut und uns eine Massage gegönnt.

Der Vater der Besitzerin war aus den USA zu Besuch und hat jeden Morgen begeistert von seiner Tour durch den Wald erzählt und allen die Pilze gezeigt, die er dort gesammelt oder fotografiert hat.